Myvs Storys

Untertitel


Alexander Rain

 

 

 

 

 

Der Anfang

 

 

Gott, wie ich es hasste. Kaum das ich hier in Amerika die Schule beendet hatte musste ich ja so blöd sein und mich in der Hogwartsschule für Hexerei bewerben. Naja besser als sich einen Job zu suchen war es ja schon aber schon wieder die Schulbank drücken? Gut meine Eltern haben nichts dagegen Hauptsache ich benehme mich wie ein Reinblut und bekomme gute Noten.

London ist auf jeden fall nicht die Stadt, in der er freiwillig wohnen würde, viel zu düster und zu kalt. Zum Glück muss ich ja nur die Ferienzeit hier leben oder ich mach richtig Urlaub. Aber das kann ich ja auch immer noch später entscheiden. Erst mal die Wohnung einrichten! Da meine Eltern den ganzen Papierkram übernommen haben und mir auch gleich ein Konto bei der hiesigen Bank errichtet haben, dürfte das ja kein Problem sein. Ich sah mich noch einmal in der noch kahlen Wohnung um.

Ja da musste noch einiges her. Innerlich zählte ich alles, was ich brauchte, auf um auch nichts zu vergessen eine Liste im Kopf abarbeiten ist eh besser als auf irgendeinem Zettel. Mit Geld in der Tasche machte ich mich also auf zu der Winkelgasse da man dort wohl als Zauberer alles Bekommen soll was man braucht naja das werde ich ja gleich sehen. Meine Wohnung liegt zum Glück nicht weit vom Eingang so das ich nach ein paar Minuten auch schon im tropfendem Kessel war.

Kaum das ich die Tür hinter mir ins Schloss fallen lies wurde mir wieder bewusst, wieso ich diese Stadt nicht mochte. Dieser Pub war genau wie die Stadt Laut dreckig und einfach nur veraltet. Der Wirt hinter dem Tresen polierte seine dreckigen Gläser und sah jedem der reinkam aufmerksam an. Auch die restlichen Gäste sahen verhalten aufmerksam zu mir. Es kam mir vor als wenn ich auf einem silbernem Tablett im Rampenlicht stehen würde.

Eine Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut auf und ich unterdrückte das Gefühl mich einfach umzudrehen und davon zu gehen. Ohne mich weiter nach den Leuten oder dem Wirt um zusehen machte ich mich auf den Weg durch die Schenke und betrat dann endlich den hinter Hof und ein kalter Wind fuhr mir durch die harre. Was hatte mein Lehrer gesagt? Drei nach oben ... zwei zur Seite ... und dann dreimal mit dem Stab dagegen tippen. Kaum das ich das tat öffnete sich die Mauer vor mir und gab mir den Weg in eine voll bevölkerten und mit Geschäften übersäten schmalen Gasse.

Na wunderbar vom Regen in die Traufe oder wie sagen die Muggel? Mir meinem Mantel enger anlegend machte ich mich auf den Weg durch die Meute. Ich machte mich gleich in die noch dunkler wirkenden Gasse die, die Nocktungasse oder so heißt. Da meine Eltern meinten, dass man da die besten und teuersten Möbel bekommt. Gut auf das teuer kann ich verzichten mir würde auch ne Matratze oder so reichen aber da meine Eltern mich alle 2 bis 3 Jahre besuchen kommen muss ich mir sone blöden Möbel holen.

Nach einigen Schritten wurde die vorher dunkel wirkende Gasse immer heller und wer hätte es gedacht aber die Leute die sich hier rumtrieben wirkten auch um einiges netter und nicht so verbissen wie die am anfang der Winkelgasse. Wie kam nur mein Lehrer darauf zu sagen, dass ich mich besser nur in der bewegen sollte? Hier war es definitiv erholsamer! Vor einem großen Kaufhaus blieb ich stehen.

"Möbel aller Art" genau was ich gesucht habe.

Mit einem Grinsen ging ich hinein und war überwältigt. Überall, wo man hinsah, Möbel und das noch nicht mal so teuer, wie ich befriedigt feststellen musste. Eine freundlich aussehende Frau mit rötlichen Harren kam auf mich zu und blieb etwa zwei schritte vor mir entfernt stehen.

"Kann ich ihnen helfen junger Mann?", fragte sie mich mit einer freundlichen Stimme.

"Um ehrlich zu sein ja. Ich brauche eine komplette Ausstattung für eine drei zimmer Wohnung."

Ich konnte gar nicht anders als sie anzulächeln. Begeistert klatschte sie einmal in die Hände und fragte mich auch gleich aus. Wie groß die Wohnung und die einzelnen Zimmer währen. Was für farben ich mir vorgestellt hab und welsche farben an den Wänden und Fußböden waren und wie hoch das Budget, währe. Nachdem ich ihr alle Fragen beantwortet hatte, verschwand sie auf einmal und ich dachte schon das sie jetzt einem anderen Kolegen irgendwas fragen wollte, als sie auf einmal auch schon wieder bei mir war und mir einige Bilder von Möbelstücke und fragte mich nach meiner Meinung.

Da sie mein verdutztes Gesicht bemerkte erklärte sie mir auch gleich das man bei ihnen nicht von einer Etage in die andere muss, sondern sich bei ihr die Möbel die passend sind ansah und aussuchte. Nicht mal selbst aufbauen musste man wenn man die Adresse da lies. Das war echt mal ein super Servis.

Nachdem ich mir dann einige Möbel ausgesucht hatte verlies ich gut gelaunt das Geschäft. Da ich so viel Zeit gesparrt hatte, machte ich mich also auf den Weg meine Schulsachen für das kommende Schuljahr zu besorgen.

Bei Flourish und Blotts besorgte ich mir dann meine Bücher. Nachdem ich alles, was ich für die Schule hatte, machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause. Morgen werde ich wohl noch mal in die Winkelgasse, um mir einen neuen Zauberstab zu holen und ins Ministerium musste ich auch noch. Den auch wenn ich meine Apparierprüfung schon in Amerika gemacht hatte musste ich diese hier noch mal ablegen da man das Apparieren hier ja erst lernt wenn man fast volljährig war. Wirklich nervtötend.

Zum Glück hatten meine Eltern mir eine Vollmacht dagelassen, damit ich auch ohne sie alles machen konnte.Vor meiner Wohnungstür merkte ich gleich das etwas nicht so war, wie ich es verlassen hatte, was sich nach dem Öffnen der Tür auch bestätigte. Mein Flur war jetzt mit einem großen mit goldumrandeten Spiegel und einer Garderobe aus dunklem Holz versehen. Die waren wirklich schnell mit dem Aufbau und liefern.

Grinsend machte ich mich auf und inspizierte erst mal alles. Das Wohnzimmer war sehr modern mit einem cremefarbenem Sideboard und passender Sitzreihe eingerichtet. Neben den Kamin war ein riesiges Bücherregal aufgebaut worden und davor standen ein gemütlich aussehender Sessel der geradezu danach schrie ruhige Abende auf diesem zu verbringen. Mein Schlafzimmer war, wie ich es mir vorgestellt hatte mit einem großen Bett und einen Kleiderschrank versehen worden.

Alles war wie ich es wollte in einem hellen grün und Silber gehalten. Mein drittes Zimmer sah aus wie ein Tränkelabor. An den Wänden waren Regal angebracht auf denen ich meine Zutaten und Bücher stellen konnte auch fanden sich zwei Schreibtische in diesem Raum. Na dann konnte ich ja schon mal etwas arbeiten.

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